Sprache im Genderwahn: Anne Will über Mitgliederinnen sprechen


Sprache im Genderwahn:
Anne Will über Mitgliederinnen sprechen

Ein Beispiel über Auswirkungen des krankhaften Genderns gibt es in einem Kurzvideo mit einem Ausschnitt aus der Sendung

Die GroKo-Entscheidung –
ANNE WILL nach dem SPD-Parteitag.

Über das Ja der SPD zu GroKo-Verhandlungen diskutieren Martin Schulz, Christiane Hoffmann, Peter Altmaier und Christian Lindner.

Das Video zeigt, wohin die Sprachveränderungen am Schreibtisch führen: Die Sprache kommt nicht mehr aus dem natürlichen Sprachgebrauch; sie wird diktiert. Nun kommt es zu Schnitzern, die nicht nur Anne Will unterlaufen. Während Anne Will von “Mitgliederinnen und Mitgliedern” spricht, sind es bei Anton Hofreiter die “weiblichen Freundinnen“.

Interessant ist die Entwicklung des Wortes “Schüler“, der im Plural geschlechtslos erscheint. Aus den Schülern wurden die “Schülerinnen und Schüler” gemacht. Da Lehrer eine lange Zeit des Tages reden müssen, haben sie nun aus den “Schülerinnen und Schülern” die “SuS” gemacht. Früher waren es “die Schüler”, nun sind es die “SuS”. Einziger Unterschied: Es gibt kein Singular mit dem generischen Maskulinum. Das generische Maskulinum hat aber grundsätzlich nichts mit dem biologischen Geschlecht zu tun.

Warum man aus der Gruppe der Menschen in jedem Zusammenhang eine Menge aus zwei unterschiedlichen Gruppen (Frauen und Männer) durch Unterscheidung nach Geschlecht machen muss, erschließt sich nicht. Wenn die 60 oder mehr Geschlechter “endlich” offiziell durch sind, wünsche ich viel Spaß bei Begrüßungen, die politisch korrekt ablaufen müssen.

Die Mitgliederinnen und Mitglieder in bewegten Bildern mit Ton

Das Mitgliederinnenvideo stammt von Faktum.