Artikelhinweise: Ulrich Kutschera und die Universität Marburg


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Ulrich Kutschera und die Universität Marburg

Ulrich Kutschera sollte eine einführende Veranstaltung zum „Studium generale“ an der Unversität zu Marburg halten. Er wurde ausgeladen.

Zu den Vorkommnissen:

Universität Marburg lädt Genderkritiker aus

Wegen seiner kritischen Äußerungen zur Genderforschung hat die Philipps-Universität in Marburg den Kasseler Evolutionsbiologen Prof. Ulrich Kutschera ausgeladen. Der 61-jährige Wissenschaftler sollte ursprünglich bei der Veranstaltungsreihe „Studium generale“ am 13. April den Eröffnungsvortrag über den Ursprung des Lebens halten. Wie die Hochschule dazu auf ihrer Internetseite mitteilte, hatte sie Kutschera eingeladen, um auf den Kreationismus (Schöpfungslehre) einzugehen, „einer religiösen Strömung, wonach das Universum, das Leben und der Mensch durch den unmittelbaren Eingriff eines Schöpfergottes entstanden sind“.

Initiative zur Ausladung ging von der Frauenbeauftragten aus

Diese Veröffentlichung habe den Ausschlag gegeben, ihn nun auszuladen, sagte die Präsidentin der Hochschule, Prof. Katharina Krause. In einer schriftlichen Stellungnahme des Präsidiums der Universität heißt es, man befürchte, „dass der ursprünglich geplante Auftaktvortrag nicht der Intention des Studiums generale gerecht wird, Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung in einer für die Öffentlichkeit verständlichen Form zu vermitteln“. Denn Kutschera sei in jüngerer Zeit vor allem wegen seiner polarisierenden Äußerungen gegen die Genderforschung aufgefallen. Die Initiative, ihn nicht sprechen zu lassen, ging von der Frauenbeauftragten der Universität, Silke Lorch-Göllner, aus. Für sie ist es nicht akzeptabel, dass ein so umstrittener Forscher bei einer Vorzeigeveranstaltung spreche.

Universität Marburg: Kein Platz für Wissenschaft


Die Frauenbeauftragte Silke Lorch-Göllner agiert ideologisch

Auf Initiierung der Frauenbeauftragten Silke Lorch-Göllner der Universität Marburg wurde der Wissenschaftler nun ausgeladen. Begründet wird seine Ausladung durch die Uni Präsidentin Professor Katharina Krause mit den Worten, „dass der ursprünglich geplante Auftaktvortrag nicht der Intention des Studiums generale gerecht wird, Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung in einer für die Öffentlichkeit verständlichen Form zu vermitteln“. Diese Feststellung ist absurd. Ein Blick in sein aktuelles Buch hätte gereicht, um zu erkennen, dass U. Kutschera durchaus in der Lage ist, wissenschaftliche Fakten verständlich zu vermitteln. Der wahre Grund allerdings liegt in der Genderkritik Kutscheras begründet.

Eine offizielle Stellungnahme von Professor Ulrich Kutschera steht noch aus. Momentan befindet er sich im Zuge seiner Gastprofessur in den USA. Eine offizielle Stellungsnahme ist angekündigt.

NICHT-Feminist hat folgende kurze Stellungnahme von U. Kutschera erreicht:

Absage – keine Ausladung

Klarstellung von Prof. U. Kutschera, Stanford/Kalifornien, USA:
Bereits am 18. Maerz hatte mir der einladenden Kollege, Prof. Rensing, per mail mitgeteilt, dass es Proteste bzw. Stoerungen von der Marburger Gender-Fraktion und dem Asta geben wird. Daraufhin habe ich meinen Vortrag abgesagt, da ich mich nicht von politisierenden Ideologen, d.h. naturwissenschaftlichen Analphabeten, oeffentlich beleidigen lasse. Von einer Ausladung kann nicht gesprochen werden — ich hatte vier Tage vorher bereits abgesagt.

 

 

Die ScienceFiles haben eine ausführlichere Stellungnahme Kutscheras:

Lügen-Uni Marburg? Vom Umgang mit Andersdenkenden

Ein weiterer Artikel dort:

Die Uni-Marburg ist eine hoffnungslose intellektuelle Brache