Zeitung - Gender-Diskurs

Hinweis: “Meinungs-Unfreiheit und fehlende Debattenkultur”

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Hinweis: “Meinungs-Unfreiheit und fehlende Debattenkultur”

Die katholische Webseite hat mit dem Atheisten Professor Dr. Ulrich Kutschera ein Interview geführt. Seit gestern ist es online.

kath.net: Meinungs-Unfreiheit und fehlende Debattenkultur

(…)
kath.net: Herr Prof. Kutschera, liegt die Diskussionskultur bei uns im Argen?

Prof. Kutschera: Das ist leider der Fall. Offene, faire Diskussionen, wie sie z. B. in den USA üblich sind, gibt es in Deutschland selten. Wir leben hier in einer kleinkarierten Neid-Gesellschaft, in der unabhängige Freidenker mit eigenen Ansichten und konstruktiven Ideen unerwünscht sind. Angepasste, unterwürfige Mitläufer ohne eigenes Profil werden hofiert und vom Staat bedient. Kreative Naturwissenschaftler (insbesondere Biologen) haben keine politische Lobby und sind, als Fachkräfte, auf dem Arbeitsmarkt kaum vermittelbar. (…)

Ich hielt mich im März 2016 in Stanford/Kalifornien auf und habe das Ausladungs-Prozedere nur Online mitverfolgen können. Nachdem mir der Organisator der Studium Generale-Vortragsreihe „Evolution“ mitgeteilt hatte, dass studentische Protestaktionen zu meinem Termin geplant seien, sagte ich ab, da ich es nicht nötig habe, mich von naturwissenschaftlich unterbelichteten Ideologen beleidigen zu lassen. Kurz darauf kam dann die offizielle Ausladung über das Frauenbeauftragten-Präsidium der Uni Marburg – mein Vortrag hatte aber nichts mit dem Gender-Thema zu tun. In der Oberhessischen Presse sind zahlreiche Artikel zu dieser erbärmlichen Posse erschienen.

In meinem „Gender-Buch“ habe ich wissenschaftlich begründet, warum die Thesen der sozialkundlich argumentierenden „Gender-Forscher/innen“ unsinnig sind (siehe das Interview vom 15. Dez. 2016 auf kath.net).

Da die Vertreter dieser „Frau-gleich-Mann-Irrlehre“ keine Gegenargumente vorweisen können, werde ich als Frauenfeind und rechtsradikaler Unmensch diskreditiert, was unsinnig ist (siehe meine Würdigung der Künstlerin und Biologin Maria Sibylla Merian).

Eine Meinungsfreiheit, wie sie im Grundgesetz verankert ist, kann ich derzeit in Deutschland kaum mehr erkennen.

Das Interview bekommt eine deutliche Leseempfehlung!