Ulrich Kutschera: “Gender-Ideologie als Gesellschaftskrebs”


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Die Gender-Ideologie als Gesellschaftskrebs

Ulrich Kutschera im Magazin Welt der Fertigung

Ein Gastkommentar von Professor Dr. Ulrich Kutschera erscheint in der gedruckten Version des Magazins “Welt der Fertigung” im November 2016 – vorab bei Gender-Diskurs in Auszügen und als Download:

Download: [2016] Welt der Fertigung_Gastkommentar_Die Gender Ideologie als Gesellschaftkrebs

 

Die „Bundeszentrale für politische Bildung“ (bpb) wird vom Steuerzahler unterhalten und sollte eigentlich objektive Sachinformationen an ihre Leserschaft, bevorzugt Schüler und junge Studenten, vermitteln. Mit dem Winter 2015/16-Heft Nr. 57 des bpb-Magazins ›Fluter‹ hat dieses Journal aber leider seine Kompetenz überschritten und dazu beigetragen, dass die widersinnige Gender-Ideologie ein weiteres Mal unkritisch-naiv unter das Schülervolk gebracht worden ist.

Bereits im Editorial schreibt der Herausgeber, dass die biologischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen, mit den entsprechenden Geschlechterrollen, nicht naturgegeben, sondern nur eine „macht-volle Erzählung“ seien. Diese, von Evolutionsbiologen wie Charles Darwin offengelegte „vermeintlich natürliche Ordnung der Geschlechter“ sei in der Regel von Menschen konstruiert und mit gesellschaftlicher Macht verbunden. Weiterhin sei das Geschlecht leider „heteronormativ gedacht“: Homosexuelle und Transgender seien früher ignoriert und ausgeschlossen worden, wird behauptet. Nach Verweisen auf die Gleichberechtigung als Verfassungsgut, den Feminismus und die Geschlechtergerechtigkeit wird dem Leser „viel Spaß“ gewünscht.

Als erstes Highlight der Fluter-Gender-Story folgt ein Gespräch mit der Geschlechter-Forscherin Sabine Hark. Hier offenbart sich diese Ideologin in geradezu peinlicher Offenheit. Die Frage, was sie in ihrem Job als bekannteste Gender-Forscherin Deutschlands tagtäglich zu tun hat, antwortete die Sozialwissenschaftlerin wie folgt: »Ich vermittle den Studierenden, dass Geschlecht eine Kategorie ist, mit der wir die Gesellschaft ordnen. Wir haben alle eine Vorstellung von Geschlecht, davon, wie Frauen und Männer so sind, aber wo kommt das Wissen her? Was sind die historischen Kontexte? Welche sozialen und ökonomischen Konsequenzen hat das? Darum geht es in der Geschlechterforschung.«

Es folgt die Argumentation von Professor Dr. Ulrich Kutschera, warum  diese Aussagen allesamt absurd sind. Letztendlich gilt die Erkenntnis:

[..]All diese Gender-Thesen, wie sie im Fluter und anderswo dargeboten sind, widersprechen den Erkenntnissen der Evolutionsbiologie.[..]