Video: Gender Mainstreaming: Unfug, Religion, feministische Sekte.


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Video: Ulrich Kutschera

Gender Mainstreaming: Unfug, Religion, feministische Sekte.

Zu Gast bei Ingo Kahle:

Professor Dr. Ulrich Kutschera, Evolutionsbiologe, Uni Kassel.

Ein Gespräch: Warum sind Frauen und Männer nicht gleich?

Samstag, 11. Juli 2015

Das Video ist ebenfalls in unseren Playlisten erhalten.


Professor Dr. Ulrich Kutschera hat soeben das Buch „Das Gender-Paradoxon“ veröffentlicht.

Sex und Gender sind Schlüsselbegriffe der Evolutionsbiologie. Sie werden jedoch zur Verbreitung einer radikal-feministischen „Geschlechter-Theorie“ bzw. der Politikagenda des „Gender Mainstreaming“ (GM), eine „Frau-gleich-Mann-Ideologie“, sinnentstellend verwendet. Der Autor legt dar, dass GM bzw. die soziologischen „Gender Studies“ auf die Irrlehren des pädophilen US-Psycho-Erziehers John Money (1921 – 2006) zurückführbar sind. Dieser Moneyismus wird den Erkenntnissen der Geschlechtergerechten Biomedizin (GB) gegenübergestellt, die auf den evolutionär herausgebildeten Unterschieden zwischen Mann und Frau basiert und 2015 zur Etablierung eines neuen Ganzkörper XY- bzw. XX-Menschenbildes geführt hat.

Aus Rezensionen zum Buch bei Amazon:


Hier wird das längst zum EU-weiten Leitprinzip erhobene Gender-Mainstreaming mit allen seinen Forderungen endlich auch in Deutschland einer umfassenden wissenschaftlichen Überprüfung unterzogen. Teilweise wird man beim Lesen den klassischen Biologieunterricht aus seiner eigenen Schulzeit wieder finden, teilweise neueste und fachspezifische Fakten erklärt bekommen.
Immer wieder kurz unterbrochen wird das eigentliche Thema durch Denkmäler, die der Autor verstorbenen Biologen oder Komponisten setzen will. Aber danach kommt er wieder auf die übergeordnete Ebene, die den Bogen über mehrere Jahrzehnte, mehrere Länder und Gesellschaftsbereiche spannt, zurück.
Vieles was ich bisher nur fragmentarisch im Internet gefunden habe, vereinigt der Autor in diesem Buch. Einmal sogar in einer einzigen seiner bildhaften Darstellungen.
Wie in früheren Büchern ergänzt der Autor das Thema um seine persönlichen Erfahrungen und Beispiele aus seiner Arbeit an drei Universitäten.


Es ist ein wissenschaftliches Werk bzw. gibt Überblick über den Stand der Wissenschaft und den Stand der Genderideologie. Ich habe das Buch noch nicht ganz zuende gelesen, empfinde es allerdings spannend wie einen Krimi. Kutschera zeichnet deutlich die Entwicklung der Irrlehren Gender und Kreationismus auf. Er vergleicht beide Strömungen, das Hauptaugenmerk legt er allerdings auf „Gender“. Es werden die wichtigsten Namen genannt, die für diese unwissenschaftlichen Irrlehren verantwortlich sind. Als jemand der sich seit Jahren mit den Themen Geschlechter, Gender und Feminismus beschäftigt, kann ich sämtliche Ausführungen nickend bestätigen und habe vieles aus biologischer Sicht hinzugelernt.

Ulrich Kutschera versteht es wissenschaftlich fundiert Fakten und Informationen gut verständlich zu erläutern. Aufgelockert wird das Buch durch Zeichnungen/Bilder, die seine Ausführungen visualisieren. Wer ein Buch lesen möchte, das wissenschaftliche Fakten Ideologien gegenüberstellt und das sich zusätzlich noch spannend liest, dem sei dieses Buch empfohlen.

Kurzrezension: Ulrich Kutschera – Das Gender-Paradoxon