Kurzrezension: Ulrich Kutschera – Das Gender-Paradoxon


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Kurzrezension:

Ulrich Kutschera – Das Gender-Paradoxon

Ulrich Kutschera¹ hat mit seinem klarsichtigen, wichtigen, gut lesbaren und sehr empfehlenswerten Buch „Das Gender-Paradoxon“, das auf der 4. Aufl. seines Lehrbuches „Evolutionsbiologie“ aufbaut, eine durchschlagende biowissenschaftliche Kritik der Gender Studies vorgelegt, und zwar unter Berücksichtigung und einer Kritik des soziopolitischen Feldes, in dem sich die Gender Studies entwickelt haben.

Ulrich Kutschera - Das Gender-Paradoxon - cover

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Da diese auf John Money (Kapitel 8) zurückgehen, ist seine Kritik von ihm auf den Begriff der „Moneyistischen Gender-Ideologie“, oder kurz des „Moneyismus“, gebracht worden. Es geht ihm dabei nicht allein um die Bekämpfung der seine Wissenschaftsdisziplin gefährdende Ideologisierung der Biologie, sondern um die generelle Zurückweisung dieser Irrlehre in der ganzen Gesellschaft; in Hochschulen, Schulen und im Öffentlichen Dienst vor allem.

Diese Zurückweisung gelingt, und auf ihrer Grundlage sollte unverzüglich praktisch und politisch eine überfällige gesellschaftliche Neuorientierung eingeleitet und weitergeführt werden.


 

Zusatzinfo

¹ Ulrich Kutschera ist Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Pflanzenphysiologie und Evolutionsbiologie an der Universität Kassel und Visiting Scientist in Stanford/Kalifornien (USA)
U. Kutschera hat sich in den letzten Jahren vor allem als Kreationismuskritiker hervorgetan. Der Schritt von der Kreationismuskritik zur Genderkritik war kein großer und überraschender. Beide Ideologien tun sich durch eine Verleugnung wissenschaftlicher Tatsachen als Irrlehren hervor. Ulrich Kutschera kritisiert dies in diversen Veröffentlichungen zum Thema „Kreationismus“. Mit „Das Gender-Paradoxon“ legt er nun ein Buch vor, dass sich beiden Themen ausführlich widmet und den Schwerpunkt auf das Thema „Gender“ legt .

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Buchtipp: Ulrich Kutschera – Das Gender-Paradoxon