Artikelhinweis: „Schlecht, schlechter, Geschlecht“


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Artikelhinweis: „Schlecht, schlechter, Geschlecht“

Harald Mertenstein übt Kritik am Gender Mainstreaming in der Zeit:
„Schlecht, schlechter, Geschlecht“.  Ein Artikelhinweis.


Die meisten Leute, die nicht im Universitätsbetrieb stecken, können sich unter den Wörtern „Gender“, „Gender Mainstreaming“ und „Gender Studies“ nicht viel vorstellen. Letzteres ist wahrscheinlich der am schnellsten wachsende Wissenschaftszweig in Deutschland. 2011 gab es 173 Genderprofessuren an deutschen Unis und Fachhochschulen, die fast ausschließlich mit Frauen besetzt werden. Die Förderung dieses Faches gehört zu den erklärten bildungspolitischen Zielen der Bundesregierung, SPD und Grüne sind auch dafür. Die Slawisten zum Beispiel, mit etwa 100 Professoren, sind von den Genderstudies bereits locker überholt worden. Die Paläontologie, die für die Klimaforschung und die Erdölindustrie recht nützlich ist, hat seit 1997 bei uns 21 Lehrstühle verloren. In der gleichen Zeit wurden 30 neue Genderprofessuren eingerichtet.

Die Zeit: Schlecht, schlechter, Geschlecht