Gender Studies – Die Niedersächsische Forschungsevaluation und ihre offenen Fragen


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Gender Studies – Die Niedersächsische Forschungsevaluation und ihre offenen Fragen

Professor Dr. Günter Buchholz

Der Anglizismus „Gender Studies“ bezeichnet in Deutschland faktisch Frauenforschung, also Forschung von Frauen über Frauen für Frauen. Es gibt sie seit mehr als drei Jahrzehnten. Die Zahl der Gender-Professuren beträgt mittlerweile ca. 250. Sie binden finanzielle Ressourcen in entsprechender Höhe. Das ist nicht der einzige, aber doch ein Grund, nach dem wissenschaftlichen Output dieser Forschungen zu fragen.

In Niedersachsen ist 2013 eine Forschungsevaluation zum Thema Gender Studies durchgeführt worden. Möglicherweise handelt es dabei um die erste und einzige Untersuchung ihrer Art. Der Ergebnisbericht dieser Evaluation wird hier dargestellt und kritisch kommentiert. Das Ergebnis der Kritik lautet, dass gar keine Evaluation des Forschungs-Outputs vorgenommen worden ist, sondern dass es der beauftragten Kommission nur darum ging, die Input-Strukturen zu stärken, indem mehr Stellen, mehr finanzielle Mittel und noch weniger Kontrollen gefordert wurden.

Inhalt

  1. Rechtliche, politische und wissenschaftliche Aspekte – S. 3
  2. Die Evaluation der „Forschungsevaluation Geschlechterforschung“ (Gender Studies) in
    Niedersachsen – S. 7
  3. Versuch einer Klärung der Offenen Fragen bezüglich der Gender Studies – S. 14
    1. Einstieg in das Forschungsvorhaben – S. 14
    2. Die Liste der Expertinnen – S. 15
    3. Der feministische Forschungsboykott – S. 17
  4. Der Gender-Studies – Fragebogen – S. 22
  5. Abschließende Einschätzung und wissenschaftspolitische Bewertung – S. 26

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PDF (27 Seiten): Gender Studies – Die Niedersächsische Forschungsevaluation und ihre offenen Fragen

Ursprünglich hier veröffentlicht.